Feuerwehr Erkertshofen pilgerte zur Frauenbergkapelle

Gemeinsames Wallfahrten mit Beten und Singen

Seit 35 Jahre Fußwallfahrt der Freiwilligen Wehr

Zur Fußwallfahrt auf die Eichstätter Frauenbergkapelle brachen die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr und zahlreiche weitere Erkertshofener Bürger am vergangenem Sonntag unter der Organisation vom 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Andreas Schweiger, auf. Die Fußwallfahrt wurde 1985 nach dem gelungenen Feuerwehrfest mit Fahnenweihe vom damaligen Kommandanten und Festleiter Kurt Semmler ins Leben gerufen und zum ersten Mal durchgeführt. Seither pilgern die Erkertshofener ununterbrochen jedes Jahr, heuer bereits zum 35. Male am vorletzten Julisonntag zur Gottesmutter nach Eichstätt. In diesem Jahr hatten sich auch einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Titting dieser Wallfahrt angeschlossen. Bereits um 6.45 Uhren trafen sich die zahlreichen Wallfahrer, darunter Pfarrer Robert Raplijenovic, bei der Pfarrkirche St. Ägidius, um sich dann betend und singend auf dem Weg nach Eichstätt zu machen. Der Weg führte von Erkertshofen über Pollenfeld und Weigersdorf bis nach Wintershof, wo eine kurze Rast eingelegt wurde. Weiter ging es dann den Fußweg von Wintershof nach Eichstätt den Berg hinunter, wo man sich am Bahnhofsgelände mit weiteren Erkertshofenern traf und betend in einer Prozession auf den Frauenberg zur Kapelle zog. Beim letzten Wegstück zur Kapelle wurden die Wallfahrer von der Feuerwehrfahne empfangen und zur Kapelle begleitet. Den anschließenden Wallfahrtsgottesdienst in der Frauenbergkapelle für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden, wurde von Pfarrer Robert Raplijenovic und Professor Ernst Reiter aus Eichstätt zelebriert. Pfarrer Raplijenovic dankte den Wallfahrern für ihr gemeinsames Beten, Singen und Wallfahrten zu Eichstätter Muttergottes. Mit dem vorrausgehenden Kreuz haben sich die Wallfahrer heute auf dem Weg nach Eichstätt gemacht. Auch in der Bibel wird immer wieder von Menschen erzählt, die sich auf den Weg gemacht haben. Ausgehend von Adam und Eva über Abraham bis hin zu Jesus und seinen Aposteln. Lassen wir uns von diesen wegweisenden Erfahrungen für unser Leben inspirieren. Ihnen können wir vertrauen, denn sie nehmen uns bei der Hand und führen uns durch dieses Leben. In vielen Lebenssituationen dürfen wir das spüren und erfahren. Pfarrer Raplijenovic dankte den Wallfahrern, allen voran den Feuerwehrkammeraden für ihren ehrenamtlichen und uneigennützigen Dienst am Nächsten. Eine Gemeinschaft ohne das Gebet ist eine Gesellschaft  ohne gegenseitigem Vertrauen. Nach der feierlichen Messe, die von Simon Weiß auf der Orgel musikalisch umrahmt wurde, ging es zurück ins Feuerwehrhaus, wo mit einem gemeinsamen Mittagessen die Wallfahrt zu Ende ging.

Die Erkertshofener und Tittinger Wallfahrer, darunter Pfarrer Robert Raplijenovic beim Wintershofer Kreuz auf ihrem Weg zur Frauenbergkapelle nach Eichstätt, wo als Höhepunkt der Fußwallfahrt von Pfarrer Robert Raplijenovic und Professor Ernst Reiter einen feierlichen Gottesdienst für alle verstorbenen Feuerwehrkameraden zelebriert wurde.

Richard Margraf zum Ehrenkommandanten der heimischen Wehr ernannt, Goldenes Ehrenabzeichen des Feuerwehrverbandes für Richard Margraf

Zahlreiche Mitglieder für 40-jährige Zugehörigkeit zur heimischen Wehr ausgezeichnet

Kreisbrandrat dankt der Wehr für ihren uneigennützigen Dienst

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Andreas Schweiger und Kommandant Simon Weiß ehrten bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Erkertshofen Franz Bittl, Robert Eder, Josef Kammerbauer, Hans Medl, Josef Rußer, Mathias Rußer und Jakob Templer für ihre 40-jährige Vereins- und Feuerwehrzugehörigkeit. Schweiger bedankte sich bei den Feuerwehrkameraden für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der gesamten Dorfgemeinschaft. Kommandant und Vorsitzender sprachen die Bitte aus, dass alle Geehrten auch weiterhin treu und aktiv zur heimischen Wehr stehen. Weiter bedankten sich beide beim ehemaligen 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Josef Lodermeyer, beim 2. Vorsitzenden Blasius Leitner sowie beim langjährigen Fahnenträger Josef Rußer mit einem Präsent. Alle drei Kameraden haben mit sehr viel Energie und Engagement über viele Jahre hinweg zum Wohle der heimischen Wehr gewirkt.